Seit 2017 befindet sich die neue Konsole von Nintendo auf dem Markt. Die Nintendo Switch punktet mit einem völlig neuen Spielprinzip. Das Gerät besteht nämlich aus einem Touchscreen mit 6,2 Zoll und fällt damit kleiner aus als ein Tablet. Das iPhone XR bietet ein identisch großes Display. Somit ist das Spielen unterwegs zwar möglich, allerdings ist das gerade im Dual-Player-Modus durchaus kompliziert auf diesem kleinen Bildschirm.

Für unterwegs muss jedoch kein Controller mitgenommen werden, denn dafür eignen sich die Joy-Con-Controller, die seitlich am Gerät gebunden sind und durch Ziehen gelöst werden können.

Die Konsole kann aber auch zu einer stationären Konsole verwandelt werden, indem die Nintendo Switch in den TV-Dock gesteckt wird. Der Bildschirm verlagert sich somit auf den Fernseher. Das Spielen ist so deutlich angenehmer und bietet ein ähnliches Spielerlebnis wie es damals mit der Wii U der Fall war.

Wer jedoch nur gelegentlich spielt, für den ist eventuell die neue Nintendo Switch Light eine Alternative.

Auflösung und Spielgefühl

Ein großes Problem ist bei der Konsole das bereits erwähnte Display. Für unterwegs eignet sich die Konsole nur bedingt. Die Auflösung ist mit 1280×720 Pixel relativ in Ordnung. Das Display punktet auch mit einem guten Display-Blickwinkel und sehr satten und kontrastreichen Farben. So kommen die Spiele des Herstellers nochmals besser zur Geltung.

Akkulaufzeit und Lautstärke

In der mobilen Version springt der Lüfter erst im Spielbetrieb an. Vor allem bei aufwendigen Spielen wie The Legend of Zelda ist das Gerät gerne mal lauter. Der Wert liegt bei circa 35 Dezibel bei einem geringen Abstand. Die Lüftung wird also kaum wahrgenommen, da der Spielsound immerhin zeitgleich abläuft. Im Vergleich: Die PlayStation 4 ist mit 42 Dezibel ein wenig lauter.

Die Akkulaufzeit liegt je nach Spiel bei circa 180 Minuten. The Legend of Zelda zum Beispiel kommt auf diesen Wert bei automatisch regulierter Helligkeit des Displays. Die Ladezeit liegt bei etwa drei Stunden. Diese Werte sind angesichts der erbrachten Leistung auch nicht verwunderlich.